Morning Glory
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Durchschnittliche Kundenbewertung:(27 Kundenrezensionen )
Produktbeschreibung
Als die engagierte Becky Fuller (Rachel McAdams), Fernsehproduzentin einer lokalen Nachrichtensendung, gefeuert wird, sieht es mit ihrer Karriere ebenso trostlos aus wie in ihrem nicht wirklich existenten Liebesleben. Zufällig stolpert sie über ein Jobangebot bei "Daybreak" - der letztplatzierten aller nationalen Morgenshows im amerikanischen Fernsehen - und nimmt sich vor, die Sendung ordentlich auf Vordermann zu bringen. Als erste Maßnahme holt sie den legendären TV-Anchorman Mike Pomeroy (Harrison Ford) an Bord. Dumm nur, dass der altmodische Nachrichtenmann es als unter seiner Würde empfindet, seine Zeit mit üblichen Morningshow-Standards wie Tratsch, Wetter, Mode oder Handwerkssachen zu verplempern. Und dass er sich kategorisch weigert, mit seiner neuen Kollegin, der ehemaligen Schönheitskönigin Colleen Peck (Diane Keaton), die überhaupt kein Problem mit dem üblichen Frühstücksfernsehen-Programm hat, zu arbeiten, macht die Dinge nicht einfacher. Der Zickenkrieg zwischen Mike und Colleen geht schließlich auch an Beckys zart erblühender Affäre mit ihrem Produzentenpartner Adam Bennett (Patrick Wilson) nicht spurlos vorüber. Und auf einmal muss sie ihre Beziehung, ihren Ruf, ihren Job und nicht zuletzt die Show selbst
Produktinformation
- Verkaufsrang: #2916 in DVD
- Erscheinungsdatum: 2011-07-07
- Bewertung: Freigegeben ab 6 Jahren
- Bildseitenformat: 16:9 - 2.40:1
- Formate: Dolby, PAL, Widescreen
- Untertitel in: Deutsch, Englisch, Türkisch
- Länge: 103 Minuten
Features
- Regie: Roger Michell
- Medium: DVD
- Laufzeit: ca. 103 Minuten
- Label: Paramount Home Entertainment
- Bildformat: 2.40:1
Beschreibung
Movieman.de
MORNING GLORY ist keine beißende Satire auf das Geschäft mit dem Frühstücksfernsehen, aber eine Komödie, die ihre Basis bei den Figuren hat. Es geht um Menschen, ihre Arbeit, ihr Leben - oder der Mangel an selbigem. Denn wenn man dem Film überhaupt eine Botschaft attestieren will, dann die, dass es mehr im Leben gibt als Arbeit. Das muss auch die von Rachel McAdams gespielte Becky lernen. Der dabei beschrittene Prozeß ist eine Geschichte, die man so oder ähnlich schon gesehen hat. Die äußere Geschichte ist auch weniger interessant als die interne, die durch zwei Figuren konterkariert wird - die junge enthusiastische Becky auf der einen, den griesgrämigen Nachrichtenmann Mike auf der anderen. Aber eines haben beide gemeinsam: Sie sind Workaholics. MORNING GLORY lebt von McAdams und Ford. McAdams bringt eine jugendliche Frische in den Film ein, ist beinahe manisch in ihrem Bestreben, Daybreak zum Erfolg zu machen, aber dabei - und das ist kurios - ist sie unglaublich süß. Ford wiederum spielt den grantelnden Nachrichtenmann, den nur Nachrichten - und nichts anderes - interessieren, mit grimmiger Miene und gemurmelten Texten; nämlich immer dann, wenn er mit seinem Job unzufrieden ist. Beide Figuren machen eine erwartbare, aber in sich stimmige Entwicklung durch. Schön ist auch, dass sich der Film eine Liebschaft zwischen Becky und Mike verkneift. Es wäre fast zu erwarten gewesen, aber die Geschichte geht erfreulicherweise andere Wege und umschifft dieses Klischee gekonnt. Fazit: Eine herrlich frische Komödie mit lebhaften Figuren und zwei Hauptdarstellern, die in ihren Rollen richtiggehend aufblühen.
Moviemans Kommentar zur DVD: Graue Himmel (09.42) und andere helle Flächen sind von leichtem bis mäßigen Grieseln durchsetzt. Das hemmt ein wenig die Abbildung feiner Details z.B. in den Wolkenkratzern. Gesichter sind überwiegend scharf in den Konturen und weitgehend frei von Dopplungsschatten. Der Kontrastumfang ist überdurchschnittlich, zeigt in Tageslicht-/ und Studioausleuchtung eine gute Zeichnung und Konturschatten. Kompressionsbedingte Probleme gibt es Dank riesiger Datenrate nicht. Der Filmton ist wenig ambitioniert. Frontlastig in der Atmosphäre wird der Raum in die Tiefe undBreite weitgehend nur von der eingespielten Musik geöffnet. Dialoge sind zu wenig präsent und klingen etwas zu weit weg, als die Darsteller tatsächlich zu sehen sind. Die Dynamikausbeute ist mäßig, aber für dieses Genre durchaus üblich. Der Audiokommentar wird von Regisseur Roger Michell und der Drehbuchautorin Aline Brosh McKenna gesprochen und befasst sich angenehm sachlich mit den Details der Produktion. Aufheiternde Momente gibt es, wenn die beiden über die Zusammenarbeit mit den Hauptdarstellern sprechen. Die Extraszene "Shampooflasche" ist zu Recht aus dem film entfernt worden. --movieman.de
VideoMarkt
Als die Fernsehproduzentin Becky Fuller die Chance erhält, die Leitung des New Yorker Morgenmagazins "Daybreak" zu übernehmen, scheint auf den ersten Blick ein Traum in Erfüllung zu gehen. Als erste Maßnahme zieht sie sich den namhaften Moderator Mike Pomeroy an Land. Doch der empfindet es als unter seiner Würde, über die primitiven Themen eines ordinären Morgenmagazins zu berichten, und verhält sich alles andere als kooperativ. Streitereien und Zickenkrieg verwandeln Beckys Karriere schon bald in ein Albtraumszenario.
Video.de
In seinem ersten amerikanischen Film seit acht Jahren gibt Regisseur Roger Michell ("Notting Hill") der großartigen Rachel McAdams die bisher beste Rolle ihrer Laufbahn und stellt ihr Routiniers wie Harrison Ford, Diane Keaton und Jeff Goldblum zur Seite. Die Handlung der Comedy reiht sich ein in die zahlreichen Filmstoffe über weibliche Karrieren in amerikanischen Metropolen wie "His Girl Friday" oder "Working Girl", deren smarte Protagonistinnen stets den harten Kampf innerhalb der Führungsetage erleben müssen.
Kundenrezensionen
Hilfreichste Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
"Becky, wir müssen sie entlassen!"
Von Thomas Knackstedt
Das ist der Satz, den sie vermutlich nicht erwarten, wenn sie gerade damit rechnen, dass ihr Chef sie befördern will. Becky Fuller(Rachel McAdams) geht es jedoch genau so. Eben noch dachte sie, sie wird zum Seniorpartner befördert, jetzt sitzt sie auf der Straße. Dabei liebt Becky ihren Job. Sie ist Produzentin beim Frühstücksfernsehen mit der Show "Good Morning New Jersey". Durch und durch Perfektionistin, Single, und manchmal extrem nervig. So macht sich Becky auf Jobsuche und landet bei "Daybreak", einer abgehalfterten Frühstücksshow in New York. Der Sendechef von ibs, Jerry Barnes(Jeff Goldblum), bringt es auf den Punkt: "Wenn sie schlecht sind, werden sie gefeuert, wenn sie clever sind, suchen sie sich einen anderen Job." Doch Becky geht enthusiastisch ans Werk. Sie kriegt den Laden einigermaßen in Griff, kommt sogar mit der schwierigen Moderatorin Colleen(Diane Keaton) zurecht. Aber dann erfährt Becky, dass "Daybreak" abgesetzt werden soll. Mit einem spektakulären Deal versucht Becky das zu verhindern. Sie sorgt dafür, dass der ehemalige Top-Nachrichtenjournalist Mike Pomeroy(Harrison Ford) bei Daybreak mitarbeiten soll; oder sollte man besser sagen: Muss. Das ehemalige Schwergewicht wird beim Sender bis zur Rente zwischengeparkt und ist eigentlich nicht mehr vermittelbar, schon gar nicht für Sendungen, die unter dem Niveau von Pomeroy sind. Mit Becky erhält Pomeroy jedoch einen Partner auf Augenhöhe. Entweder "Daybreak" schafft das Überleben, oder die Sendung geht mit Mann und Maus unter...
Roger Michell(immerhin für den Klassiker -Notting Hill- zuständig) hat bei -Morning Glory- kaum Fehler gemacht. Um so mehr verwundern mich eine Reihe von schlechten Kritiken. Sicher ist die Story nicht neu, aber Michell hat es gut hinbekommen eine Old-School-Story im Geiste von Doris Day und Rock Hudson mit neuen Elementen zu füllen. Dabei war es sogar clever genug, Schnitte, Umblendungen oder ein paar Standbilder hervorragend fotografiert und filmtechnisch kreativ in die Produktion einzubauen. Dafür gibt es zwar nicht gleich den Oscar, aber immerhin...
Die Besetzungsliste von -Morning Glory- ist so passend wie hochkarätig. Harrison Ford wirkt grantig gut in der Rolle des Reporters von Vorgestern und Rachel McAdams als liebenswerte Nervensäge ist kaum zu toppen. Dazu Diane Keaton und Jeff Goldblum...was will man noch mehr? Neben den Schauspielern sind es dann noch die Dialoge und die Musik, die -Morning Glory- ein ganzes Stück weit über den US-Einheitsbrei im Komödienfach herausheben. Dialogtechnisch spielen sich McAdams, Keaton und Ford die Bälle der Geschichte geschickt zu. Der Soundtrack, mit Songs von Colin Haye, Michael Bubble, Imelda May und Natasha Bedingfield, ist eine Ohrenweide allererster Güteklasse und wertet die Bilder des Films noch ein wenig auf.
Ich habe mich schon besser, aber auch schon um Klassen schlechter unterhalten lassen. Klar stehe ich auf neue, kreative, Maßstäbe setzende, Arbeiten im Filmbereich. Aber wenn jemand wie Roger Michell seine "alte Handwerkskunst" so perfekt inszeniert und die "sichere Seite" des Filmgeschäfts so unterhaltend produziert, dann bleibt mir nur übrig, auch dafür anerkennend den sprichwörtlichen Hut zu ziehen.
Also: Entscheiden sie mal wieder selbst. Murks oder genialer Film? Bei den unterschiedlichen Bewertungen des Films dürfte das ziemlich spannend werden. Ich habe mir -Morining Glory- angeschaut, ohne mir vorher auch nur eine einzige Kritik zu Gemüte zu führen. Vielleicht sollten sie das auch tun. Aber wenn sie das hier gelesen haben, ist es ohnehin zu spät...
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Nett
Von Herbert W. Remsek
Ein netter Film, der wohl vor allem durch seine sympathische Hauptperson (Rachel McAdams) wirkt. Die Botschaft: man kann vieles erreichen, wenn man es wirklich will und sich richtig dafür einsetzt. Aber man muss im Blick behalten, dass menschliche Beziehungen allemal wichtiger sind...
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Dank Harrison Ford sehenswerte...
Von niemand
... dennoch etwas zu austauschbare Komödie
Nachdem Becky Fuller (Rachel McAdams) ihren alten Job verloren hat, nimmt sie die Stelle des Executive Producers der heruntergewirtschafteten Morningshow "Daybreak" an, deren Moderatorin Colleen Pack (Diane Keaton) bis jetzt noch jeden Comoderator vergrault hat. Um die Show zu retten engagiert sie Nachrichten Legende Mike Pomeroy (Harrison Ford), der das Verbreiten von Klatsch und anderen Belanglosigkeiten dummerweise als unter seiner Würde ansieht.
Fast das gesamte komödiantische Potenzial ruht hier auf den Schultern von Harrison Ford. Dieser beherrscht sämtliche Szenen, in denen er den Bildschirm betritt auf seine Ford-typische, griesgrämige und zugleich liebenswerte Art und die -leider viel zu rar gesähten- Schlagabtäusche zwischen Ford und Keaton sind immer wieder Höhepunkte des gesamten Films. Auch Jeff Goldblum, der als Programmchef Rachel McAdams Character immer wieder mit einer Reihe zynischer und ironischer Bemerkung auf den Boden der Tatsache zurückbringt sorgt für den ein oder anderen Lacher. Wobei ich auch schon beim größten Schwachpunkt der Geschichte wäre: McAdams absolut hyperaktive Becky Fuller und ihre Romanze mit dem Kollegen wirkt irgendwie unpassend und gezwungen als hätte man den Film unbedingt auch für jüngeres Publikum ansprechend machen wollte, die mit Keaton oder Ford nicht mehr viel anfangen können. Hier hätte ich mir gewünscht die -voraussehbare- Beziehung zwischen den beiden mehr in den Vordergrund zu stellen und ihnen mehr Screentime zusammen zu können.
Roger Mitchell hat den Film ohne allzu große visuelle Höhepunkte in Szene gesetzt, New York gibt zwar wie immer eine beeindruckende Kulisse ab, doch die einzigen wirklichen visuellen Effekte sind Harrison Fords Blicke. Trotz allem ist der Film nicht die typische romantische Komödie die nicht dem typischen Hugh-Grant-Trottel verliebt sich in Überfrau oder umgekehrt- Prinzip folgt.
Zur BluRay lässt sich nicht viel schreiben: Gutes Bild mit schönem HD Feeling guter, wenn auch kaum geforderter, Ton (leider nur DD 5.1). Einzige Wirkliche Schwachstelle sind die Extras, die aus einem Audiokommentar und einer (!) entfernten Szene besteht. Diese liegt immerhin in HD vor. Bleibt noch das Wendecover der BluRay zu erwähnen
Fazit: Komödie über Fernsehen und dessen Macher, die vor allem durch Harrison Fords Spiel vor dem Durchschnitt bewahrt wird und ohne größere Längen die ganze Laufzeit immer gut zu unterhalten und amüsieren weiß, was nicht zuletzt Roger Mitchells gutem Timing zu verdanken ist. Die BluRay ist Bild und tontechnisch auf gutem Niveau, nur die Extras enttäuschen.