Sherlock Holmes - Spiel im Schatten
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Durchschnittliche Kundenbewertung:(110 Kundenrezensionen )
Produktbeschreibung
Niemand war je in der Lage, Sherlock Holmes′ Scharfsinn zu überbieten ... bis jetzt. Ein neuer genialer Verbrecher macht die Welt unsicher: Professor Moriarty (Jared Harris). Er ist Holmes nicht nur intellektuell gewachsen - durch seine skrupellose Bösartigkeit könnte er dem legendären Detektiv sogar überlegen sein.
Als der österreichische Kronprinz tot aufgefunden wird, glaubt Inspector Lestrade (Eddie Marsan) aufgrund der Indizien an Selbstmord. Doch Sherlock Holmes kombiniert, dass der Prinz ermordet wurde - und zwar im Rahmen eines grausigen Komplotts, das ein gewisser Professor Moriarty schmiedet.
Holmes verbindet das Angenehme mit dem Nützlichen, als er die Spuren bis zu einem unterirdischen Gentlemen-Club verfolgt: Dort stößt er mit seinem Bruder Mycroft Holmes (Stephen Fry) am Vorabend von Dr. Watsons Hochzeit auf dessen Wohl an. Und er lernt dort auch die wahrsagende Zigeunerin Sim (Noomi Rapace) kennen, die mehr weiß, als sie zugeben will - aufgrund ihrer unbeabsichtigten Verbindung zum Prinzenmord gerät sie als nächstes Opfer ins Visier des Killers. Nur mit knapper Not gelingt es Holmes, Sims Leben zu retten. Aus Dankbarkeit erklärt sie sich endlich bereit, ihm zu helfen. Im Zuge der Ermittlungen begeben sich Holmes, Watson und Sim auf eine Europareise, die sie von England über Frankreich und Deutschland bis in die Schweiz führt. Doch der hinterlistige Moriarty ist ihnen immer einen Schritt voraus, während er sein tödliches Netz spinnt: Falls er mit seinem Plan Erfolg hat, wird er dem Lauf der Geschichte eine völlig andere
Produktinformation
- Verkaufsrang: #1 in DVD
- Marke: DOWNEY JR. ROBERT
- Erscheinungsdatum: 2012-05-04
- Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren
- Bildseitenformat: 16:9 - 2.40:1
- Formate: Dolby, PAL, Widescreen
- Untertitel in: Französisch, Niederländisch
- Länge: 123 Minuten
Features
- Jahr: 2011
- Regie: Guy Ritchie
- Medium: DVD
- Laufzeit: ca. 123 Minuten
- Label: Warner Home Entertainment
Beschreibung
VideoMarkt
Im Jahr 1891 erschüttern Bombenanschläge Europa, mächtige Industrielle verlieren dabei ihr Leben. Die Zeitungen vermuten einen Kampf zwischen Anarchisten und Nationalisten. Doch Sherlock Holmes weiß es besser: Sein Intimfeind, der teuflische Professor Moriarty, hat seine Hände im Spiel. Mit seinem treuen Gefährten Dr. Watson und einer Wahrsagerin namens Sim nimmt der Meisterdetektiv die Verfolgung des Erzschurken auf. Der Auftakt zu einer atemlosen Hatz quer durch Europa, bei der der Superverbrecher seinen Verfolgern stets einen Schritt voraus ist.
Video.de
Sequel zum Sherlock-Holmes-Reboot aus dem Jahr 2009. Unter Guy Richies Rock-'n'-Roll-Regie wandelt sich Robert Downey Jr. erneut zum Superhirn, gibt im historischen Gewand den Überdetektiv, der in Jude Laws Dr. Watson einen schlagkräftigen Idealpartner besitzt. Jede Menge Faust- und Feuerkraft, der Maschinengewehrschnitt und sepiafarbene Bilder machen den Reiz dieser Big-Budget-Produktion Joel Silvers aus, die Waffen der Frauen weiß diesmal "Millennium"-Hackerin Noomi Rapache einzusetzen.
Blickpunkt: Film
Mit Hilfe von Dr. Watson und der Wahrsagerin Sim versucht Sherlock Holmes, seinen Erzfeind Moriarty zu stellen. Fortsetzung des Action-betonten Reboot des Krimiklassikers, in dem Holmes sich Professor Moriarty stellen muss.
Kundenrezensionen
Hilfreichste Kundenrezensionen
71 von 94 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Bombastischer Nachfolger
Von S. Buddensiek
"Sie haben ein paar Pfunde verloren." - "Und wie ich sehe haben Sie sie gefunden."
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STORY:
Im Jahre 1891 erschüttern Bombenanschläge Europa, mächtige Industrielle verlieren dabei ihr Leben. Die Zeitungen vermuten einen Kampf zwischen Anarchisten und Nationalisten. Doch Sherlock Holmes weiß es besser: Sein Intimfeind, der teuflische Professor Moriarty, hat seine Hände im Spiel. Mit seinem treuen Gefährten Dr. Watson und einer Wahrsagerin namens Sim nimmt der Meisterdetektiv die Verfolgung des Erzschurken auf. Der Auftakt zu einer atemlosen Hatz quer durch Europa, bei der der Superverbrecher seinen Verfolgern stets einen Schritt voraus ist.
MEINE MEINUNG:
Nachdem ich mir Teil 1 der neuen Kinoverfilmungen um Sherlock Holmes auf DVD angesehen hatte und sofort begeistert war, konnte ich mir den Nachfolger selbstverständlich nicht entgehen lassen. Auch wenn ein paar eher mittelmäßige Kritiken kamen, waren meine Erwartungen hoch - und ich bin wahnsinnig froh, dass diese komplett erfüllt wurden!
Den Genießern dieses Filmes bzw. dieser Filme muss klar sein, dass sie keinesfalls Verfilmungen der alten Figur des Sherlock Holmes sind, sondern vielmehr Neuinterpretationen. Obwohl dazu gesagt werden muss, dass auch die alten Streifen sich nicht ganz an das Vorbild hielten. In "Sherlock Holmes: Spiel im Schatten" wird gekämpft, gelinkt, gezockt und allerhand Krummes betrieben; Maschinenpistolen kommen zum Einsatz und Kaliber von einem Ausmaß wie man sie noch nicht gesehen hat. Aber dies ist eben ein Actionfilm und keiner von der früheren Sorte.
Robert Downey jr. schießt und schlägt sich hier in gewohnter Manier herrlich komisch seinen Weg durch das alte Europa, mal in irrwitzigen Verkleidungen, mal halb nackt. Dabei bleibt er, wenn seine Figur auch skurril ist, immer glaubwürdig und authentisch, der Zuschauer kann sich identifizieren, auch wenn es nichts zum Identifizieren gibt. Die Stunts und Kämpfe meistert der Hauptdarsteller wahrlich grandios und ich war absolut begeistert - sowohl von der Mimik als auch den absolut passenden Sprüchen, die er immer wieder bringt.
Auch Jude Law als irgendwie mitgefangener und mitgehangener Dr. Watson, der doch eigentlich nur seine Flitterwochen feiern will, hat mich sehr begeistert. Er verflucht Holmes für dessen Wagemut und die Gefahren, in die er sie immer wieder bringt, aber dennoch steht er ein für ihn und das bringt er wunderbar rüber. Jared Harris als durchtriebener, listiger und wahnsinnig gefährlicher Professor Moriaty ist kalt und ichbezogen, was er klasse darbringt; Noomi Rapace als Zigeunerin Sim ist klug und gewitzt und Rachel McAdams als Spionin und Geliebte von Holmes ist in ihrer kurzen Rolle wie immer super anzusehen. Das Cast in all seinen Facetten ist beinahe schon brillant gewählt und unterhält ungemein.
Auch die Storyline ist wieder originell und gut durchdacht, Sherlock Holmes Überlegungen vor seinen Taten, seine gedachten Kämpfe, in denen er Möglichkeiten abwägt und seine messerscharfen Schlussfolgerungen sind einfach nur grandios und lassen Staunen. Zwar wird hier im Gegensatz zum Vorgänger noch mehr auf Munition, Gewalt und Krawall gesetzt, dennoch tut das der Schlüssigkeit der Geschichte meist keinen Abbruch. Zwar sind ein bis zwei Kämpfe nicht notwendig, sind aber durch die ausgefeilte Technik und die sich verändernden Stile trotzdem klasse anzusehen.
Der Soundtrack ist absolut perfekt, unterlegt jede Szene mit dem passenden Sound und bringt die Stimmung noch viel besser rüber: Mal geheimnisvoll, mal schleichend, mal rasant und krachend, es passt einfach. Die Effekte überzeugen vollkommen und sind manchmal so unglaublich, dass man kopfschüttelnd dasitzt - vor allem die Waldszene, als von Holmes' Gegnern ein riesiges Geschoss auf sie abgefeuert wird. Zeitlupenelemente werden eingesetzt genauso wie berstende Gegenstände, atemberaubende Kulissen füllen alles aus und Regisseur Guy Ritchie lässt es perfekt zusammenpassen.
Der Showdown trumpft dann noch einmal mit Sherlock Holmes Vorkehrungen, Überlegungen und gewagten Thesen auf, während er gegen seinen Widersachen Schach spielt - ohne hinzuschauen, ohne etwas zu bewegen, nur, indem sie ihre Züge aussprechen. Zu einem Kampf kommt es hauptsächlich bei Watson, der ebenfalls sehr interessant ist, wenngleich sein Freund doch um einiges mehr Spannung erzeugt. Der Schluss ist ebenso interessant gestaltet wie spannend und ganz in Holmes-Manier, der Lust macht auf den [hoffentlich] nächsten Teil.
FAZIT:
Nachdem ich vom Vorgänger so begeistert war, hätte ich eigentlich nicht vermutet, dass auch "Sherlock Holmes: Spiel im Schatten" so gut sein würde - doch es ist tatsächlich geschehen! Auch der 2. Teil ist rasant, effektreich, witzig und wahnsinnig spannend, er regt zum Mitdenken an und ist gleichzeitig ein richtig guter Actionfilm. So habe ich das am liebsten und da ich immer noch so begeistert bin, kann ich gar nicht anders, als die volle Punktzahl zu vergeben.
DVD-INFORMATIONEN:
Format: Dolby, PAL, Widescreen
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Italienisch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Französisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Französisch, Niederländisch
Bildseitenformat: 16:9 - 2.40:1
FSK: 12
Spieldauer: 123 Minuten
Preis: 8,99€
102 von 137 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
The Final Problem (?)
Von Niclas Grabowski
Auf den ersten Blick ist dies ein Film, der vor allem den Konventionen der eines Blockbusters aus Hollywood folgt. Atemlos wirkt hier die Action, es gibt Stars, ein ganz offensichtlich hohes Produktionsbudget, dramatische Musik und einen klaren Konflikt zwischen Gut und Böse. Und ja, es wird viel getan, um den Zuschauer zu unterhalten, und auch, um das Budget über Kinokarten und DVD-Auswertung wieder herein zu bekommen. Dabei wird es mit dem schönen Blendwerk manchmal so viel, dass einige leise Zwischentöne sowie einige durchaus intelligente Details manchmal untergehen. Deshalb lohnt es sich durchaus, diesen Film mit besonderer Aufmerksamkeit, vielleicht sogar zweimal zu sehen.
"Langweilig" wäre diesmal das bereits im ersten Film dieser Sherlock Holmes Reihe zu sehende Planen der Prügeleien im Kopf des Protagonisten, die man dadurch doppelt sehen und ertragen müsste, so beschrieb das ein dem Film insgesamt leider wenig geneigter, professioneller Rezensent in einer durchaus bekannten, deutschen Tageszeitung. Aber wie mit so vielem lag dieser Rezensent aus meiner Sicht völlig falsch. Hier dient dieses Vorausplanen, dieses Schach mit Fäusten, nicht nur der Charakterisierung von Holmes, sondern auch noch der seines großen Widersachers Moriaty. Und außerdem bietet dieses für die Reihe inzwischen stilbildend gewordene Feature auch noch Stoff für einen der Gags am Ende. Allerdings setzt dies alles schon Aufmerksamkeit und Vermögen zur Deduktion beim Zuschauer voraus. Nicht ganz so viel wie Holmes es hat, selbstverständlich.
Mehrfach kann man sich während des Filmes des Verdachts nicht erwehren, dass die Macher sich hier die Kritik am ersten Film (der zwar schon sehr gut, aber gerade unter Fans von Arthur Conan Doyles Geschichten umstritten war) zu Herzen genommen haben und es doch noch einmal ein Stück besser machen wollten als beim ersten Mal. So kommen in diesem Film noch einmal deutlich mehr Motive aus dem Canon der ursprünglichen Geschichten vor. Der Schurke in diesem Stück ist natürlich mit Moriaty genau der Bösewicht, der von Holmes selbst als "Napoleon des Verbrechens" bezeichnet wurde. Und der Schluss des Films spielt dann auch selbstverständlich an den "Reichenbach Falls" in der Schweiz. Und auch das Buch, welches Moriaty Holmes in einer Szene signiert, taucht bereits im Original auf. Kenntnis des Zusammenhangs gibt dem Dialog zwischen beiden auch im Film noch einiges an Würze. Und noch ein kleines Beispiel abseits des Konfliktes der Hauptpersonen: Humpelte eigentlich Watson bereits im ersten Film dieser Reihe schon so überzeugend? Jaja, die Kriegsverletzung aus Afghanistan.
Dass die Macher des Films die Diskussionen über den ersten Teil aktiv mitverfolgt haben, mag man auch dem Umgehen mit dem Thema der offenbaren Männerbeziehung in diesem Film entnehmen. Gleich zu Beginn des Films wird in einem Dialog klar, dass Holmes natürlich durchaus körperliche Liebe mit Frauen praktiziert (eine der ganz wenigen Textstellen, in denen der Film die Konventionen des viktorianischen Englands verletzt). Mag noch die Travestie in einer Szene ebenfalls in der ersten Hälfte des Films einige Zuschauer auf eine falsche Fährte setzen (diese ist eben nicht immer mit Sex verbunden), so führt der Film nicht viel später eine offenbar wirklich homosexuelle Nebenfigur ein, wie es sie schöner nicht geben kann. Dass der sie spielende Schauspieler seine Karriere mit einer Darstellung eines HIV positiven Homosexuellen begann und dann später Oscar Wilde verkörperte, mag da nur eine kleine Rolle spielen. Jedenfalls spielt Stephen Fry den besten Mycroft, den ich bisher in einem Film gesehen habe.
Aber auch andere Nebenfiguren sind diesmal bis ins Detail durchdacht besetzt. Frauen müssen halt im späten 19. Jahrhundert nicht wie Modells aussehen, Charakterköpfe tun es auch. Das passt denn auch besser zu den vielen Bildern, die wie Farbversionen von historischen Aufnahmen aus der damaligen Zeit wirken. Und das passt denn auch besser zu der politisch paranoiden Stimmung am Ende des Imperialismus, die sich dann - wie von Moriaty prophezeit - auch wirklich im großen Krieg entladen sollten, auch wenn dieser in der Wirklichkeit erst 23 Jahre später beginnen sollte. So kann ich nur sagen, dass ich vom Film begeistert war, und über einen weiteren Film aus dieser Serie durchaus auch sehr froh wäre. Denn schließlich gab es ja nach "The Final Problem" auch noch "The Empty House". Und da eine im Film eigentlich ganz unwesentliche Nebenfigur die Handlung überlebt, steht auch den Machern des Films da wohl noch einiges offen.
30 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Mutiges und visuell Modernes Hollywood-Kino
Von Prince of Darkness
Entweder man mag den Style von Guy Ritchie oder man mag ihn nicht.
Ich mag ihn!
Fand ihn schon bei "Bube, Dame, König, gRAs" genial, und bei dem Nachfolger "Snatch".
Guy Richties Filme sind wie ein modernes Videoclip.
So ist es auch hier.
Seit "Matrix" habe ich keinen so genialen, visuell modernen und originellen Film mehr gesehen.
Dieser zweite Holmes aus Guy Ritchies Hand ist im Vergleich zum ersten Film:
- weniger viktorianisch angesiedelt
- von der Farbgestaltung her düsterer und grauer
- ohne jegliche Steampunk-Elemente
- ohne Mystery-Elemente, aber stattdessen realistischer
- von den visuellen Effekten noch viel experimenteller (mehr Einblicke in mechanische Vorgänge, mehr Zeitlupen und Rückblenden und irre Kamerafahrten)
- die Story ist weniger komplex, eher straight
- aber mit mehr Action
That's it. Und es endet wie im Buch: Mit einem Absturz über die Reichenbach-Wasserfälle.
Die Musik stammt übrigens wieder von Hans Zimmer und schließt nahtlos an den ersten Teil an, ebenso der optische papyrene Vorspann.