The King's Speech
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Produktbeschreibung
Als Sohn des britischen Königs George V. gehört es zu Berties (Colin Firth) Pflichten, öffentlich zu sprechen. Für den zurückhaltend-besonnenen Mann eine Qual, denn seit seiner Jugend leidet er an einem schweren Stottern. Kein Arzt und kein Psychologe kann ihm helfen, weshalb sich Berties liebevoll sorgende Ehefrau Elizabeth (Helena Bonham Carter) an den exzentrischen Sprachtherapeuten Lionel Logue (Geoffrey Rush) wendet. Mit seinem forschen Auftreten und den unkonventionellen Behandlungsmethoden stößt er seinen adligen Patienten zunächst vor den Kopf. Bald aber zeigen sich erste Erfolge. Nach dem Tod seines Vaters und der Abdankung seines Bruders Edward VIII. (Guy Pearce) wegen dessen Liebe zur geschiedenen Bürgerlichen Wallis Simpson wird Bertie unter dem Namen George VI. 1936 unerwartet zu Englands neuem König. Öffentliche Auftritte und Radioansprachen lassen sich fortan noch weniger umgehen als zuvor, und nicht zuletzt der drohende Krieg erhöht den Druck auf den schüchternen Regenten. Die Zusammenarbeit und wachsende Freundschaft mit Logue hilft Bertie dabei erheblich. Doch kurz vor der offiziellen Krönung stellt eine unerwartete Enthüllung das gegenseitige Vertrauen und damit auch Berties Kampf gegen das Stottern auf
Produktinformation
- Verkaufsrang: #118 in DVD
- Erscheinungsdatum: 2011-09-02
- Bewertung: Freigegeben ab 6 Jahren
- Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
- Formate: Dolby, PAL
- Untertitel in: Deutsch
- Länge: 113 Minuten
Features
- Jahr: 2010
- Regie: Tom Hooper
- Medium: DVD
- Laufzeit: ca. 113 Minuten
- Label: Senator Home Entertainment
Beschreibung
VideoMarkt
Prinz Albert hat eine entscheidende Behinderung: Er stottert. Reden sind für ihn regelmäßige Übungen in öffentlicher Erniedrigung. Auf Anraten seiner Frau Elizabeth sucht er den Sprachtherapeuten Lionel Logue auf, dessen respektloser Ton nicht gut ankommt bei dem Royal. Als dessen Vater stirbt und sein Bruder Edward VIII. überraschend abdankt, wird Albert zu König George VI. gekrönt - und wendet sich wieder an Lionel, um am Vorabend des Zweiten Weltkriegs das Volk in einer Rede stotterfrei auf den Kampf einschwören zu können.
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King George VI. mag historisch nur von marginaler Bedeutung gewesen sein. Tom Hooper ("The Damned United") setzt dem Vater von Queen Elizabeth II. dennoch ein unvergessliches filmisches Denkmal, in dessen Mittelpunkt die unwahrscheinliche Freundschaft des Königs zu einem verhinderten Shakespeare-Schauspieler aus Australien steht. Der Film ist pointiert und gewitzt geschrieben - und einfach unwiderstehlich, nicht zuletzt dank seiner beiden Hauptdarsteller Colin Firth und Geoffrey Rush, die jede Szene zum puren Filmgenuss machen. 4 Oscars!
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Bewegendes und pointiertes Drama über King George VI, der sich an einen australischen Sprachtherapeuten wendet, um vor einer wichtigen Rede Herr über sein unkontrollierbares Stottern zu werden.
Kundenrezensionen
Hilfreichste Kundenrezensionen
133 von 158 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Best Film of the Year
Von Martin
...muss meiner Ansicht nach The Kings Speech bei der diesjährigen Oscar-Verleihung werden. Ich habe den Film in einer Vorpremiere im Originalton gesehen. Für mich ist er die gelungenste Mischung aus einer faszinierenden menschlich anrührenden Geschichte mit erstklassigen Darstellern, einer bis ins Detail originalgetreuen Dastellung der Zeitumstände und einem Spitzensoundtrack.
Zur Story: Albert, Duke of York, hatte keine leichte Kindheit. Als Sohn des englischen Königs ist er dem strengen Erziehungideal der englischen High Society ausgesetzt. Statt Anerkennung für seine eher künstlerischen Neigungen erntet er noch Spott und statt mit Elternliebe wird er von einer distanzierten fast schon sadistischen Nanny erzogen. Sein Bruder, der Thronfolger, ist stets bereit den Jüngeren zu demütigen. Besonders gravierend ist, dass der Junge obwohl geborener Linkshänder mit Gewalt auf Rechtshändigkeit umerzogen wird. Als Folge wird Albert zum Stotterer. Diese Sprachstörung isoliert ihn noch mehr, denn nun ist er nicht mehr in der Lage, die wichtigste Funktion der Monarchie, öffentliche Reden, wahrzunehmen.
Erst als Albert Elizabeth, seine große Liebe, kennenlernt und heiratet, erfährt er Hilfe. Seine Frau nimmt Kontakt mit Lionel Logue auf, einen selbstausgebildeten Sprachtherapeuten. Logue ist Australier, hat keine medizinische Ausbildung und pflegt unorthodoxe Methoden. All das reicht, um das medizinische Establishment ob der Wahl diese Therapeuten in Wut zu versetzen und ihn als Quacksalber zu verunglimpfen. Doch Albert und seine Frau vertrauen Logue und seinen Methoden, die schon bald Erfolge zeigen.
Da bricht über die britische Monarchie eine ihrer größten Krisen herein. Alberts Bruder, inwischen König Edward VIII., verliebt sich in die geschiedene Amerikanerin Wallys Simpson und muss abdanken, wodurch Albert, völlig unvorbereitet auf diese Rolle, zum König George VI. wird.
Wir schreiben das Jahr 1936 und George VI wächt in den folgenden Jahren an seiner Aufgabe. Doch dann steht er 1939 vor seiner gößten Bewährungsprobe. Als Großbritannien in den Krieg eintritt, muss er eine Radioansprache halten, die sein Volk für den Kampf motiviert...
Die Beziehung von Lionel Logue und Albert bzw. George VI. ist nicht nur die eines Therapeuten und seines prominenten Patienten. Es ist auch die Gechichte einer Freundschaft, die dem König hilft, seine Kindheitstraumata und seine Ängste zu überwinden. Das ist keine Wunderheilung, sondern ein langandauernder Therapieprozess mit Rückschlägen, der über das ganze Leben der beiden andauern wird. , Wichtig ist auch die Rolle von Alberts Frau Elizabeth (der späteren Queen Mum), die mit ihrem eisernen Willen und ihrer bedingungslosen Liebe den Therapierfolg erst möglich macht.
The Kings Speech ist ein bewegendes Drama, das vor einem ernsten historischen Hintergrund das Drama eines Mannes schildert, der sich einer Herausfoderung stellt und diese gegen alle Widerstände überwindet. Der Film basiert auf dem Buch von Lionels Enkel Mark Logue der Akten und Tagebüchern seines Opas ausgwertet hat. Ursprünglich als Theaterstück konzipiert ist The Kings Speech ein Darstellerfilm: Hier tragen die Schauspieler die Geschichte. Die Verfilmung entwickelt eine ungeheure Dramatik, bei der der Zuschauer mitzittert, ob der junge König es tatsächlich schaffen wird, seine Sprachhemmung zun überwinden. Colin Firth schafft es, diesen inneren Konflikz mit wenig Gesten und einer zurückhaltenden Mimik überzeugend darzustellen. Für mich die beste Leistung dieses Schauspielers. An seiner Seite überzeugen Geoffrey Rush als Therapeut Logue und Helena Bonham Carter als Königin Elizabeth.
Was man dem Film deutlich anmerkt, ist dass alle Beteiligten hier Herzblut investiert haben, um den Film zu realisieren. Besonders Drehbuchautor David Seidler, der auch das ursprüngliche Theaterstück geschrieben hat, liegt das Thema sehr am Herzen: Er ist selbst Stotterer gewesen.
Fazit: Authentisch, dramatisch - ganz großes Kino.
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
"Wie wär's mit Bertie?"
Von Thomas Knackstedt
Redet man so mit dem kommenden englischen König? Vermutlich ist 1934 nicht unbedingt das Jahr, in dem man dem Herzog von York(Colin Firth) mit so einer Kumpanei kommen sollte. Aber der australische Sprachlehrer Lionel Logue(Geoffrey Rush) kümmert sich eine Dreck darum. Logue ist weder Arzt noch hat er eine profunde Ausbildung. Aber das macht alles nichts. Für George ist er genau der richtige Mann. 1925 soll George das erste Mal eine im Radio übertragene Rede ans Volk richten. Zur Empire Ausstellung tritt er vors Mikrophon und schockt die Nation mit einem gestotterten Vortrag. Seine Frau Elisabeth(Helena Bonham Carter) weiß: "So kann das nicht weitergehen." Aber die Sprachtrainer des Empire versagen bei George. Daraufhin macht Elisabeth den schrulligen, komplett unkonventionellen Logue aus. 1934 beginnt dieser mit Georges Training. Die Männer sind sich zunächst alles andere als sympathisch. Logue merkt sofort, dass ein tieferer Grund hinter Georges Stottern liegt. Er nähert sich dem Herzog, scheitert, und versucht es erneut. Zu dieser Zeit ist Georges älterer Bruder David bereits auf dem Thron und ein Krieg mit Deutschland droht. Doch wenn es eine Sache gibt, die Lionel Logue ganz genau weiß, dann ist es, dass es keinen besseren König für England geben kann als George...
Der Londoner Tom Hopper, der sich bereits in Fernsehproduktionen mit den Royals beschäftigt hat, schnappte sich dieses hochinteressante Geschichtsthema, um daraus einen Film zu machen. Angelehnt an historische Ereignisse ist -The King's Speech- ein grandioser Film geworden. Hopper verleiht seinen Bilder ein zeitgemäßes Image und schickt ein paar Takes über den Bildschirm, die auf einer Theaterbühne gedreht worden sein könnten. Dann wieder überlässt er die Gesichter seiner Protagonisten gnadenlosen, frontalen Großaufnahmen der Kamera. Das schafft einen wunderbaren Hintergrund für die Akteure der Geschichte.
Das Geoffrey Rush so eine Rolle spielen kann, wußte ich schon lange. Aber das Colin Firth, den ich bisher für ziemlich festgelegt hielt, mit derartiger Inbrunst und Herzblut vor einer Kamera agiert, das hätte ich niemals erwartet. Rush und Firth nutzen die Bühne, die Hopper ihnen bietet, für elementares Schauspiel im Endstadium! Das ist ganz großes Kino. Gewürzt mit brillianten Dialogen, herrlichen Blickwinkeln und einer Geschichte, die so rührend wie bewegend ist, hat -The King's Speech- jeden seiner vier Oscars verdient. Wenn dann noch, sozusagen als Staffage, eine Helena Bonham Carter und ein Guy Pearce die Nebenrollen übernehmen, dann adelt das die Produkiton um so mehr.
Ganz ehrlich...ich hatte mir von Tom Hoppers Film nicht so viel versprochen, wie ich nachher bekommen habe. Die 118 Minuten des Films vergingen wie im Flug. Allein die Szenen des Sprachtrainings von Logue mit George sind zum auf die Knie sinken eindrucksvoll. Ein "Old-School-Film", der sich seinen Platz in der neuen Kinozeit zu Recht erkämpft hat. Absolut sehenswert!
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Wunderbarer Film
Von Sylvia
Was für ein wunderbarer Film - Colin Firth hat zurecht Preise dafür eingeheimst. Der Film ist nie schnulzig, wenn auch manchmal erschütternd (das Verhältnis zu seinem Vater) und immer überaus unterhaltend.