Wie ausgewechselt
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Durchschnittliche Kundenbewertung:(40 Kundenrezensionen )
Produktbeschreibung
In ihrer Jugend waren Mitch (Reynolds) und Dave (Bateman) unzertrennliche Freunde, doch mittlerweile haben sie sich buchstäblich auseinandergelebt. Dave ist ein überarbeiteter Anwalt und Familienvater - Mitch ein sorgloser Single, für den Verantwortung ein Fremdwort ist. Für Mitch hat Dave alles, was es braucht, um glücklich zu sein: eine wunderschöne Frau (Leslie Mann), drei Kinder, die ihn vergöttern, und einen hoch bezahlten Job in einer Top-Kanzlei. Für Dave dagegen scheint Mitchs Leben ein einziger Traum: ein stressfreies Singledasein ohne jegliche Verpflichtungen. Doch - wie immer - sollte man genau aufpassen, was man sich wünscht ... Nach einer feuchtfröhlichen Nacht wachen die beiden tatsächlich im Körper des jeweils anderen auf und nach dem ersten Schock und dem ersten Spaß folgt schnell die Erkenntnis, dass das "Traumleben" des anderen seine Schattenseiten hat. Nicht gerade vereinfacht wird das Tauschprogramm durch Daves sexy Kollegin Sabrina (Olivia Wilde) und durch Mitchs Vater (Alan Arkin) - und während sie versuchen, in ihre eigenen Körper zurückzukehren, müssen sie sich ziemlich ins Zeug legen, ihre "alten Leben" nicht komplett in Schutt und Asche zu legen. So wird jedem der beiden "Change-Up"-Helden eine deftige Lektion zum Thema "süßere Kirschen in Nachbars
Produktinformation
- Verkaufsrang: #1278 in DVD
- Marke: JASON BATEMAN,RYAN REYNOLDS,OLIVIA WILDE
- Erscheinungsdatum: 2012-02-16
- Bewertung: Freigegeben ab 16 Jahren
- Bildseitenformat: 16:9 - 2.40:1
- Formate: Dolby, PAL, Widescreen
- Untertitel in: Deutsch, Englisch, Dänisch, Finnisch, Norwegisch, Schwedisch, Türkisch
- Länge: 109 Minuten
Features
- Medium: DVD
- Jahr: 2011
- Regie: David Dobkin
- Laufzeit: ca. 108 Minuten
- Label: Universal Pictures Video
Beschreibung
Movieman.de
Schon mal vom Begriff "Bodyswitch-Comedy" gehört? Gesehen haben wir eine dieser Komödien garantiert alle schon, denn es handelt sich hierbei um ein gängiges und immer gern gesehenes Prinzip: Zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, tauschen ihre Körper aus. Geistig bleibt natürlich jeder auf seinem Stand, was aber nicht heißt, dass sich vor allem im sozialen Umfeld nicht unzählige Problemsituationen ergeben würden. Jede Menge Stress und für den Zuschauer daraus resultiernder Fun sind das wünschenswerte Ergebnis dieser Konstellation. "Wie ausgewechselt" ist eine locker leichte Komödie nach Schema "F", was aber nicht heißt, dass der Film keinen Spaß machen oder ausgelutscht wirken würde. Er funktionert nach altbewährtem Kontrastprinzip: Lebenslustiger Junggeselle tauscht mit biederem Familienpapa. Das ist lustig und was will man mehr von einer unterhaltenden Komödie erwarten? Ryan Reynolds und Jason Bateman wirken wie die Idealbesetzung in dieser Kumpel-Komödie, die weniger auf infantile Blödeleien als reifen Männerwitz setzt. Nicht umsonst stammt das Drehbuch aus der Feder der "Hangover"-Drehbuchautoren. Auf gut sitzenden Humor kann man sich hier also getrost verlassen. Fazit: Unterhaltsam, warum auch nicht?
Moviemans Kommentar zur DVD: In dunklen Szenen ist die Disc nicht völlig gegen Artefakte gefeit, Gesichter, die sich bewegen, können dann schon einmal etwas nachziehen (00.04.20). Ansonsten wird das Bild allerdings von Artefakten weitgehend verschont. Ein zartes Grundrauschen läßt sich nicht übersehen und legt sich gerne einmal auf hellere Flächen (00.27.30), fällt aber kaum ins Gewicht, da das Tempo und die Intensität des Filmes einen ohnehin völlig einnehmen. Gesunde Farben und beste Kontrastwerte beleben das Bild, das insgesamt stabil und erfreulich ist. In der Dolby 5.1-Spur sind die dezenten Basseinlagen so selten und harmlos, daß der Unterschied nicht hörbar ist. Komödien haben eben selten Wumms. Die Kulisse wird dann auch erwartungsgemäß von Musikeinlagen betreut, Umgebungsatmo sucht man und wird nur selten fündig. Die Sprachwiedergabe ist, und das ist bei diesem eher dialog-orientierten Streifen wichtig, sehr gut, was auch für die englische Surroundspur gilt. Es gibt einen streckenweise unterhaltsamen Regiekommentar mit Untertiteln, sowie eine lustige Extraszene "Der Boxkampf", einen Zusammenschnitt verpatzter Szenen und einige kleinere Featurettes ohne sonderlichen Nährwert. --movieman.de
VideoMarkt
Dave, Spitzenanwalt und dreifacher Familienvater, wäre so gern einmal Mitch, ein sorgloser Lebenskünstler, den nur seine Erfolge bei Frauen wirklich interessieren. Eine magische Fügung erfüllt den Wunsch der beiden besten Freunde, die nach einem Körpertausch nun mit ungewohnten Herausforderungen zurechtkommen müssen. Mitch kann im Körper von Dave nun große Karriere, Dave im Körper von Mitch den Frauenhelden spielen. Wunderbare neue Erfahrungen, wenn da nicht die Sehnsucht nach dem alten Ich wäre.
Video.de
Die neue Komödie der "Hangover"-Autoren variiert das klassische Szenario des Körpertauschs mit einer Exkursion in Humorterritorium, bei der Geschmacksgrenzen bewusst überschritten werden. Situationskomik der etwas derberen Art dominiert das Gag-Angebot, schlägt damit die Brücke zu Judd Apatow, der solche Komödien salonfähig machte. Unter den Genreprofis Ryan Reynolds und Jason Bateman fällt Letzterem als Vollchaot die bessere Rolle zu, während die besten Gags zwei Babys als charmante Nachwuchsterroristen liefern.
Kundenrezensionen
Hilfreichste Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ach Du liebe Scheíße
Von jury
Schon in den ersten Minuten wird auch dem Letzten, der vielleicht von der 2011er Produktion "Wie ausgewechselt" trotz "ab 16" noch einen Familienfilm erwartet hatte, deutlich, dass die Themen um Familie, Freundschaft und Liebe hier weitaus deftiger - siehe Titel der Rezension! - angegangen werden, als dies vor 21 Uhr bei den Öffentlich-Rechtlichen sendefähig wäre. Aber ehrlich - das musste man von Regisseur David Dobkin (42), der bereits mit den "Hochzeitscrashern" zu schocken verstanden hat, wohl auch - je nach eigener Mentalität - erhoffen oder befürchten.
INHALT
Die Jugendfreunde Mitch (Ryan Reynolds, 35) und Dave (Jason Bateman, 42) haben sich auseinander entwickelt. Dave, der Streber, hat alles erreicht: eine noch ganz ansehnliche Frau (Leslie Mann, 39), drei Kinder und einen karriereträchtigen Rund-um-Uhr-Job in einer renommierten Anwaltskanzlei. Mitch hängt wohl eher durch, beneidet Dave - aber manchmal auch wieder nicht: gerade ist es ihm gelungen, in einer Beratungsgruppe eine Hochschwangere aufzureißen - das verspricht eine außergewöhnliche Liebesnacht, "wenn man auf dem Bauch schon das Gesicht des Ungeborenen erkennen kann". Und Sabrina (Olivia Wilde, 27), der messerscharfen Sekretärin von Mitch, könnte er als kommender Softporno-Star sicher nicht mit der professionellen Distanz seines Freundes entgegentreten.
Doch eine deutlich weniger heiße Frau wird beider Leben mehr verändern als alles andere: betrunken nachts in den Brunnen der griechischen Göttin der Weisheit, Metis, píssend, wünschen sich die Freunde leichtfertig, sie könnten ihre Rollen tauschen. Prompt erfüllt die mild lächelnde Mutter der Athene, den Brunnen steinern zierend, diesen Wunsch der Sterblichen - womit wir im Geschehen wären.
KRITIK
Das Thema "Körpertausch" ist ja nun nicht gerade neu. Aber im Allgemeinen hat man die Umsetzung doch romantischer, gefälliger und amüsanter gesehen. Man liest in der professionellen Kritik von "abgestandener" "An*lfixierung", dem "schmutzigsten" Mainstreamfilm "der Geschichte", von "obszön, skatologisch [1], gruselig und p*rv*rs". Außerdem sei der Film "verklemmt und vulgär". [2]
Ebenso, wie man all dies ohne größere Überlegung bestätigen kann, muss man jedoch hinterfragen: "Ja und, was ist nun eigentlich an den richtigen Menschen und dem wahren Leben so groß anders?" Wer sich gerne schnuppernd über den fantastischen Duft eines Baby-Kopfes begeistert, sollte der entgegengesetzten Seite des Verdauungstraktes fairerweise ebenso aufnahmebereit gegenüberstehen. Wenn - um eine andere anstößige Szene aufzugreifen - es "so widerlich" ist, wenn in einer einschlägigen Filmproduktion ein Daumen in der angesprochenen Öffnung verschwindet, hat man wohl irgendwo verdrängt, wie sich der Markt - und der besteht ja immer noch aus Menschen - nach solchen Filmen verzehrt.
Speziell in den einschlägigen Internet-Foren finden sich folgerichtig auch etlichen Stimmen von Kritikern (und Kritikerinnen!), die ganz angetan waren.
Jeder muss wohl für sich selbst entscheiden, wo seine Mischung von Geschmack und Unterhaltung angesiedelt ist. "Wie ausgewechselt" jedenfalls hat immerhin seine Produktionskosten von 55 Millionen Dollar locker wieder eingespielt und im klassischen Land des besten Geschmacks - unserem - eine halbe Million Zuschauer in die Kinos gelockt. Das sind die Fakten...
TECHNIK
"Wie ausgewechselt" wurde im konventionellen Stand der Technik produziert, also im Format 2,35:1 auf 35 mm Analogfilm (anamorph) und mit Digital Intermediate (2K). Damit sind die Ergebnisse mehr oder weniger vorgegeben, nur dunkle Passagen können, insbesondere bei bewegter Kamera, noch Artefakte und nennenswertes Rauschen zeigen. Viele Szenen sind ausgeleuchtet wie ein OP oder ein Juweliergeschäft - entsprechend perfekt - vielleicht aber auch etwas steril - sieht das Bild aus.
Der Ton - DD | DTS | SDDS - wurde wie so oft nur im Originalton auf DTS-HD Master Audio 5.1 kopiert, die übrigen Sprachen - Deutsch, Französisch, Italienisch, Japanisch und Spanisch - gibt es in DTS Surround 5.1 - ich fand die deutsche Spur nicht immer leicht zu verstehen. Alles, was Widerwillen erregen könnte, kam hingegen fast perfekt.
Untertitel: Deutsch, Englisch, Dänisch, Finnisch, Französisch, Isländisch, Italienisch, Japanisch, Kantonesisch, Koreanisch, Mandarin, Niederländisch, Norwegisch, Portugiesisch, Schwedisch und Spanisch.
Als Extra wird ein ebenso kleiner wie nichtssagender Film angeboten. Den Audiokommentar wollte ich mir nicht mehr antun - so begeistert war ich nun auch wieder nicht. Ach ja - und es gibt ein Wendecover.
FAZIT
Der deutsche Titel gefällt eigentlich außerordentlich gut.
Dennoch: Nach 5 Minuten hätte ich ausgeschaltet, aber schalten Sie mal einen Film ab, in welchem Babys vorkommen, wenn eine Frau mit zuschaut. Eben diese hat sich dann im Gegenzug in der deftigen Entwicklung der Geschehnisse in Morpheus` Arme geflüchtet. Alleine gelassen, konnte man sich wenigstens ungestört auf Olivia Wild (13" bei Dr. House) konzentrieren. Die wieder einmal unter Beweis gestellt hat, dass ein Business-Look - wenn man es versteht, die richtige zu kleine Größe zu tragen - sehr viel Jugend- und Alters-gefährdender ausfallen kann als noch so großflächig aufgedeckte nackte Haut.
jury 3* A0895 23.2.2012eg 14A ABR 24 Genre: Komödie
[1] "mit Scheíße befasst"
[2] alle Zitate aus wikipedia
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Nicht für jeden geschmack
Von Markus
Ich habe lange auf den Release des Films gewartet und hab ihn auch vorbestellt, aber ich wurde nicht wie viele andere enttäuscht, weil ich keinen zu anspruchsvollen Film erwartet habe, sondern genau das was rausgekommen ist. Eine nette und urkomische Komödie mit einem Quäntchen Ernsthafigkeit dem Ende hin, die ich mir schon was weiß ich wie oft angeschaut hab. Aber der Film ist einfach Geschmackssache, nämlich für Leute die einfach nur was zum lachen haben wollen.
Also ich finde nach wie vor dass der Film sehr gelungen ist.
Somit empfehle ich allen, die auch mal ihr Witzniveau etwas runterschrauben können sich den Film anzuschauen !
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Die Sehnsucht nach dem unerreichbaren
Von Daniel Hanin
Dave (Jason Bateman) und Mitch (Ryan Reynolds) kennen sich schon ihr Leben lang. Dave ist ein aufstrebender, ambitionierter und verheirateter Rechtsanwalt samt zwei Kindern. Außerdem besitzt er einen Oberklasse-Geländewagen und ein wunderschönes Eigenheim. Mitch auf der anderen Seite könnte nicht verschiedener sein. Er versucht sich im Filmbusiness und bricht sofort seine Ziele ab, wenn es einmal nicht so funktioniert wie er es sich vorstellt. Dennoch verstehen sich die zwei völlig unterschiedlichen Typen ausgezeichnet und gehen deswegen eines Abends nach längerer Zeit wieder einmal aus. Nachdem sich der Alkoholkonsum mit einer vollen Blase ausgeschlagen hat, wird der nächstbeste Brunnen im Park anvisiert und bewässert.
Was die beiden jedoch nicht wissen ist - dass sich ihr Wunsch, der andere zu sein - dank dieser Pinkelaktion zur Wirklichkeit wird. Am nächsten morgen wird der Körpertausch sofort bemerkt und das aberwitzig in Szene gesetzte Chaos nimmt seinen Lauf. Sowohl Dave als Mitch wollen natürlich ihr altes Leben so schnell wir möglich zurück, doch als sie bemerken, dass der Pinkelbrunnen verschwunden ist, brechen beide in Panik aus...
Fazit:
Sowohl Jason Bateman als auch Ryan Reynolds sind bekanntlich Spezialisten im Comedy-Genre und beweisen es in "Wie Ausgewechselt" erneut. Die Autoren von "Hangover" wissen wie ihr Handwerk funktioniert und liefern eine geglückte Komödie mit hoher Gagdichte und schwarzem Humor ab. Außerdem wird auf die innersten Wünsche - das Leben eines anderen zu haben - eines jeden Individuums eingegangen. Die Körpertauschthematik ist natürlich nicht neu, wird aber durch flotte Sprüche, einer netten Liebesgeschichte und dem Willen, dass jeder etwas erreichen kann, sehr gut in Szene gesetzt.